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Feslkunst -
Rinderhirten |
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Malereien |
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Diese Arbeiten sind stilistisch sehr unterschiedlich. Das ergibt sich
entweder aus der sehr weiten geographischen Verbreitung, oder aus
bedeutenden soziokulturellen Entwicklungen von Hirtengruppen, die ihre
Lebensweise an die sich ändernde Umwelt anpaßten. Zusätzlich können die
stilistischen Unterschiede beeinflußt sein von der Wanderung
verschiedener ethnischer Gruppen durch das gleiche Gebiet zu
unterschiedlichen Zeitpunkten.
Mori (1998, 2000) identifizierte im Acacus drei aufeinander folgende
Phasen für Malereien oder Gravierungen:
Hirten von Uan Tabu.
Tadrart Acacus - Libyen.
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Späte Hirten:
Hirten von Ti-n-Anneuin und Ti-n-Lalan -
hagere große Menschen wahrscheinlich von nilo-hamitischem Ursprung.
Hirten von Ti-n-Anneuin .
Tadrart Acacus - Libyen.
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Frühe und mittlere Hirten:
Hirten von Uan Tabu - wahrscheinlich
von sub-äquatorialem Ursprung. Uan Amil - mediterrane Hirten.
Hirten von Uan Amil.
Tadrart Acacus - Libyen.
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Muzzolini (1989, 1995) identifizierte die folgenden Schulen
(chronologisch von den ältesten zu den jüngsten) im
Tassili-n-Ajjer, welche er z. T. zum Acacus erweiterte:
Sefar-Ozanaré: flächige Malereien, die Menschen haben
"negroide" Züge. Diese Schule ist mehr oder weniger gleichzeitig
mit den Rundköpfen und den Bubalus-Bildern.
Abaniora: im allgemeinen flächige Malereien mit Menschen,
die den heutigen Fulani ähneln.
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Menschen von
Abaniora. A
baniora - Tassili von Tamrit - Algerien. |
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Jäger von
Sefar-Ozanaré. Sefar - Tassili von Tamrit - Algerien. |
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Iheren-Tahilahi: Umriß-Malereien (manchmal ist die
Innenfläche durch flächige helle Farbe koloriert),
Menschen mit "europoiden" Zügen, oft mit Speeren
bewaffnet. Nach Muzzolini entspricht dieser Stil Moris
Uan Amil.> Bergers de Ti-n-Anneuin :
Hirten von Ti-n-Anneuin: Muzzolini übernimmt Moris
Definition, stellt fest, daß der Stil im nördlichen
Tassili genau so häufig ist, wie im Acacus, und bemerkt,
daß er den Übergang zur Pferde-Periode darstellt.
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Hirte von
Ti-n-Anneuin.
W. Kessan - Acacus - Libyen. |
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Menschen von
Iheren-Tahilahi. Tahilahi - zentraler Tassili - Algerien.
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Gravierungen
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Allgemein haben Gravierungen nicht die gleiche stilistische
Variationsbreite wie Malereien. Bei letzteren können feine
Einzelheiten dargestellt werden, was bei Gravierungen auf der
Gesteinsoberfläche unmöglich ist.
Mori, der sich auf den Acacus beschränkt, schließt die
Gravierungen in die Klassifizierung der Malereien ein. Muzzolini
berücksichtigt den "Tazina"-Stil oder schematischen Bubalus-Stil
als vor dem Pferde-Stil. Das Verbreitungsgebiet dieser
Gravierungen ist nahezu das gleiche wie das des Bubalus-Stils
und umfaßt einen großen Teil der Sahara. |
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Schäfer gefolgt von
einer Ziege. Die Gravierung wird von Mori in die Mittlere Hirten-Periode
klassifiziert.
Wadi Imha - Acacus - Libyen. |
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Bovid im Tazina-Stil
gefolgt von zwei Menschen, die in einem anderen, wohl späteren Stil
graviert sind. El Awrer - Messak - Libyen.
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Letzte
Aktualisierung
den
28.05.2010
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