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Während einige Forscher (Mori, Hallier, Striedter & Tauveron …)
auch einige Gravierungen zu diesem Stil rechnen, ziehen wir vor,
hier nur die klassischen "Rundkopf"-Malereien des
Tassili-n-Ajjer und des Tadrart Acacus zu beschreiben, da sie
einen besonderen Charakter haben. Sie haben oft einen runden
Kopf ohne jedes anatomische Detail, scheinen zu schweben, die
Atmosphäre ist "esoterisch". Die selten dargestellten Tiere
(meist Mähnenschaf und Antilopen) sind statisch, man meint, daß
sie darauf warten, daß etwas passiert.
Lhote identifizierte mehrere Unter-Stile: der bekannteste ist
wohl der der
Marsmenschen. Den Namen erhielten sie von Lhotes Mitarbeitern, weil
sie so aussehen wie Astronauten. Einige Menschen haben normale
anatomische Gesichtszüge. Hier erkennen einige Forscher "europäische"
Züge.
Geografische Verbreitung: Tassili-n-Ajjer, SW-Fezzan. Einige
Forscher sehen Analogien zwischen Malereien der zentralen Sahara
und einigen Malereien und Gravierungen des Ennedi und der
Djado-Region. Die "Rundköpfe" aus Jebel al-Uweynat und Gilf
Kebir in der Libyschen Wüste werden so genannt wegen ihrer
perfekt runden Köpfe.
Aber da sie sich in einigen anderen stilistischen Aspekten von
den "klassischen" der zentralen Sahara |
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Rundkopf-Malerei im
Stil der Marsmenschen, von Lhote als der "große Fischergott" bezeichnet,
da er einen Fisch zu tragen scheint.
Sefar - Tassili von Tamrit - Algerien |
unterscheiden und da sie weit entfernt von diesen sind, sollte
man sie stets als "Rundköpfe des Gebietes von Jebel al-Uweynat
und Gilf Kebir bezeichnen. |
Eines der seltenen
Rinder im Rundkopf-Stil.
Sefar - Tassili von Tamrit - Algerien
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